Die Nürnberger Philharmoniker sind nach dem Bayerischen Staatsorchester das größte bayerische Opernorchester. Neben ihrer Tätigkeit als Orchester des Staatstheaters Nürnberg gestalten die Nürnberger Philharmoniker mit den „Philharmonischen Konzerten“ auch eine eigene Symphoniekonzertreihe mit acht verschiedenen Programmen pro Saison. Nach einer langen Geschichte, die bis zu der alten, seit 1377 nachweisbaren Reichsstädtischen Ratsmusik Nürnbergs in die Vergangenheit reicht und in den 60er, 70er und 80er Jahren vielbeachtete Aufführungen wie „Moses und Aaron“ (Arnold Schönberg), „Die Soldaten“ (Bernd Alois Zimmermann), „Träume“ (Isang Yung) oder „Intolleranza 70“ von Luigi Nono verzeichnet, prägte 1988 bis 1992 Christian Thielemann als GMD das Orchester. Ihm folgte Eberhard Kloke, der besondere Akzente auf die zeitgenössische Musik setzte. 1998 wurde Philippe Auguin GMD der Stadt Nürnberg. Unter seiner Leitung spielte das Orchester erstmals nach fast 50 Jahren wieder den kompletten „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner. Seit 2006 leitet Christof Prick die Nürnberger Philharmoniker |
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