FV

Silvester-Gala-Konzert

Sinfonieorchester des Nationaltheaters Prag
(Jana Sibera/Gerd Schaller)

Donnerstag, 31. Dezember 2020, 18 Uhr
Konzertende ca 19.30 Uhr,

Heinrich-Lades-Halle, Großer Saal
Rathausplatz 1, 91052 Erlangen

Keine Konzerteinführung

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Eine Sylvestergala der Hofballmusikdirektoren, die Laune zum Anstoßen macht!

Sinfonieorchester des Nationaltheaters Prag
Jana Sibera, Sopran
Gerd Schaller, Leitung

 

Johann Strauß
Die Fledermaus, Ouvertüre

Gioachino Rossini
Il Barbiere di Sevilla, Cavatina „Una voce poco fa“

Johann Strauß
Kaiserwalzer op. 437

Julius Fučík
Mississippi River, Marsch

Franz Léhar
Die lustige Witwe, Vilja-Lied

Carl Michael Ziehrer
Hereinspaziert!, Walzer op. 518

Johann Strauß
Die Fledermaus, Csárdás „Klänge der Heimat“

Eduard Strauß
Mit Extrapost!, Galopp op. 259

Franz von Suppé
Leichte Kavallerie, Ouvertüre

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Jana Sibera
© SifiG
Jana Sibera

Die Sopranistin Jana Sibera ist Absolventin des Prager Konservatoriums und der dortigen Musikakademie. 1995 trat sie erstmals als Gast am Nationaltheater auf, wo sie – nach zehn Jahren an der Prager Staatsoper – seit 2012 als Solistin fest verpflichtet ist. Hier sang sie als fast alle bedeutenden Rollen ihres Fachs, aber auch die eine oder andere Koloraturpartie – von Mozarts Susanna bis zur Königin der Nacht, von Humperdicks Gretel bis zu Verdis Violetta – und so manch unbekanntes Schmankerl.

Auch auf Tourneen mit dem Orchester des Nationaltheaters Prag etwa durch Japan und Südkorea wurde die Sopranistin begeistert gefeiert, und viel Applaus bekam sie für ihre Zusammenarbeit mit dem Tenor Jonas Kaufmann für seine Profil-CD beim Label Decca.

Gerd Schaller
© Daniel Löb
Gerd Schaller

Er gilt als einer der bedeutendsten Bruckner-Interpreten der Gegenwart: Gerd Schaller ist — nach einem Dirigierstudium und Stationen an verschiedenen deutschen Staatstheatern — freischaffender Dirigent und wird immer wieder von zahlreichen bekannten Klangkörpern, Konzert- und Opernhäusern im In- und Ausland als Gastdirigent eingeladen und arbeitet als solcher auch seit Jahren regelmäßig mit dem Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag zusammen.

Daneben gründete er 2008 die Philharmonie Festiva, ein Symphonieorchester, mit dem er seither seine eigenen anspruchsvollen Projekte verfolgt, insbesondere im Rahmen des Ebracher Musiksommers, einem von ihm 1990 gegründeten Festival.

Im Zentrum von Schallers Wirken steht seit Jahren insbesondere die Musik Anton Bruckners, von deren Kombination aus tiefster Emotionalität und höchster Komplexität der Dirigent bereits von frühester Jugend an fasziniert war. Aus dieser Faszination resultiert auch sein groß-angelegtes Projekt Bruckner2024, mit dem Ziel, bis zum 200. Geburtstag Bruckners 2024 dessen wesentliche Werke in einer persönlichen Sichtweise auf CD aufzunehmen.

Daneben begeistert sich der Dirigent mit seinem ausgeprägten Wissensdrang und seinem stetigen Interesse am Neuen und Unbekannten aber nicht nur für die Wiederentdeckung vergessener Werke und Raritäten des Repertoires, sondern immer wieder auch für die leichte Muse: Vom Walzer bis zur Polka, vom Galopp bis zur leichten Kavallerie!

Symphonieorchester Prag
© Michal Linhart
Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag

Das Symphonieorchester des Nationaltheaters Prag zählt zu den führenden Klangkörpern Tschechiens. Mit Gerd Schaller verbindet das Orchester aus der Goldenen Stadt eine langjährige musikalische Zusammenarbeit. Es wurde von führenden Musikerinnen und Musikern des Orchesters des Nationaltheaters Prag 1988 ins Leben gerufen. Die Entstehung des Orchesters und die Anfangsjahre prägte maßgeblich der Dirigent Zdenek Košler. Durch seine einzigartigen Interpretationen entstand im Laufe der Zeit ein ganz eigener Ausdruckstil, der sich im Prager und tschechischen Musikleben etablierte – und der für die Musik der kaiserlich-königlichen Hofballmusikdirektoren natürlich wie maßgeschneidert scheint!

Das Orchester ist jedoch nicht nur auf tschechischen, sondern auch auf internationalen Bühnen zuhause: Auftritte etwa in der Kölner Philharmonie oder dem Leipziger Gewandhaus, in Italien, Spanien, der Schweiz, Japan und Israel zählen zu den Höhepunkten der letzten Jahre. Gerne arbeiten die Musiker dabei auch mit bedeutenden Solisten aus dem In– und Ausland zusammen, doch im Mittelpunkt der Konzertarbeit stehen reine Orchesterproduktionen.

Im Laufe seines Bestehens konnte sich der Klangkörper so nicht nur den Ruf eines sehr vielseitigen Symphonieorchesters erspielen, sondern auch einen eigenen Charakter erarbeiten und bewahren.

Konzertsaal

Heinrich-Lades-Halle

Heinrich-Lades-Halle Erlangen, Innen
© Detlef Overmann | EKM GmbH
Großer Saal, Heinrich-Lades-Halle
© Detlef Overmann | EKM GmbH

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