Porträtfoto von Kit Armstrong
© Marco Borggreve
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Kit Armstrong

(Le Concert Olympique / Jan Caeyers)

Heinrich-Lades-Halle, Großer Saal, Erlangen

Le Concert Olympique
Kit Armstrong, Klavier
Jan Caeyers, Leitung

Johann Sebastian Bach
Präludium und Fuge C-Dur, BWV 846

Ludwig van Beethoven
Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll, op. 37

Ludwig van Beethoven
Sinfonie Nr. 4 in B-Dur, op. 60

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Kit Armstrong

Der amerikanische Pianist, Komponist und Organist Kit Armstrong ist kein Unbekannter in Erlangen, vielleicht hat dieser Ausnahmekünstler auch Sie schon bei einem gVe-Konzert begeistert oder Sie konnten ihn im Rahmen des Festivals „Fränkischer Sommer“ erleben. Dann wissen Sie: Ein Konzert mit Kit Armstrong ist weit mehr als ein Klavierabend. Es ist die Begegnung mit einem freien, neugierigen Geist, der Musik in all ihren Facetten durchdringt und neu zum Leuchten bringt.

Bereits früh galt Armstrong als Ausnahmetalent. Neben seiner musikalischen Hochbegabung zeigte sich auch seine bemerkenswerte intellektuelle Vielseitigkeit. Als jüngster Student, der jemals an der Chapman University of California aufgenommen wurde, studierte er Komposition und Physik und wechselte mit neun Jahren an die Utah State University, um Musik, Mathematik, Biologie und Physik zu belegen. Sein Musikstudium an der Royal Academy of Music in London schloss er mit Auszeichnung ab, in Mathematik hat er einen Master.

Porträtfoto von Kit Armstrong
© Marco Borggreve
Porträtfoto von Kit Armstrong
© Marco Borggreve

Ob Bach, Mozart, Beethoven oder Liszt: Kit Armstrong gelingt es, bekannte Meisterwerke so transparent und lebendig zu gestalten, als höre man sie zum ersten Mal. Achten Sie doch mal genau darauf, wenn er uns zusammen mit dem ausgewiesenen Beethoven-Spezialisten Jan Caeyers und dem Ensemble Concert Olympique die ikonischen Klavierkonzerte Nr. 3 und Nr. 4 von Ludwig van Beethoven präsentiert.

Kit Armstrong konzertiert in Sälen wie dem Musikverein Wien, dem Amsterdamer Concertgebouw, der Berliner Philharmonie, der NHK Hall in Tokio oder dem Palais des Beaux-Arts in Brüssel. Er musiziert mit den Wiener Philharmonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Gewandhausorchester Leipzig sowie dem NHK Symphony Orchestra und arbeitet dabei mit Topdirigenten wie Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Kent Nagano, Esa-Pekka Salonen und Christian Thielemann.

Porträtfoto von Kit Armstrong
© Marco Borggreve

Intensiv widmet sich Armstrong der Kammermusik, vor allem im Zusammenspiel mit dem Geiger Renaud Capuçon, den Cellisten Daniel Müller-Schott oder Kian Soltani, dem Tenor Julian Prégardien oder dem Quatuor Ebène und dem Armida Quartett. Seit 2016 gibt er auch gefeierte Rezitale auf der Orgel. Überdies ist Kit Armstrong ein erfolgreicher Komponist und erhielt Werkaufträge unter anderem vom Gewandhaus zu Leipzig, von der Schubertiade Hohenems, vom Konzerthaus Dortmund und vom Musikkollegium Winterthur.

Privat lebt er bewusst zurückgezogen in Wien und Salzburg. 2013 kaufte er die Église Sainte-Thérèse im französischen Hirson (Picardie), wo er seither Konzerte und Ausstellungen veranstaltet.

Kit Armstrong wird das Konzert mit einem Präludium und einer Fuge aus Bachs Wohltemperiertem Klavier eröffnen. Ein Ritual, mit dem er die Musikerinnen und Musiker sowie das Publikum in die Konzentration führen möchte.

Text: Cora Uitting